Forum Neustadt

 

Jugendtreff: Der Trägerverein steht

Mit der Gründung eines Trägervereins wurde ein wichtiger Schritt hin zu einem Jugendtreff getan.

Der Verein wurde am Dienstag den 21.7.98 im Rahmen einer öffentlichen Verammlung im Gasthof Gigl gegründet; sechs Mitglieder wurden in eine Leitungsmannschaft gewählt. 57 Personen hatten sich eingefunden, davon waren 50 Jugendliche, überwiegend zwischen 12 und 18 Jahren, dazu einige junge Erwachsene. Anton Stadler, Jugendreferent des Stadtrats, freute sich, daß soviele gekommen waren - bei schwülwarmem Badewetter gewiß kein idealer Versammlungstermin für ein Gasthaus-Nebenzimmer. Er betonte, daß es "jetzt wichtig" sei, "Interesse zu zeigen und mitzuarbeiten"; die STadt habe die Voraussetzungen für die Einrichtungen eines Jugendtreffpunkts geschaffen. Ohne aktivenVerein könne der Jugendtreffpunkt aber nicht betrieben werden. Bürgermeister Hans Gigl unterstrich das in sinem Grußwort: "Es liegt jetzt an euch, mitzuarbeiten." Als Motivationsschub ließ Gigl pro Anwesenden ein Getränk auf Kosten der Stadt anschreiben.(siehe)

Nachdem der Verein gegründet war, wurde festgelegt, daß zwar grundsätzlich jeder Interessent Mitglied werden könne (also auch zum Beispiel Stadträte); wahlberechtigt sollten aber nur Personen zwischen 12 und 27 Jahren sein. 47 anwesende traten auch gleich bei- Als erste Vorstandschaft wurden sechs Personen gewählt; wobei darauf geachtet wurde, dap männliche wie weibliche Bewerber und auch die Altersgruppe 18 bis 21 zum Zuge kommen sollten. Gewählt wurden (in geheimer Wahl) aus acht Bewerbern:

Tristan Bremer (18), Katrin Breundl (17), Sabine Garbe(17), Benjamin Kose (18), Sandra Müller(18), Florian Winter (17)

Alle sechs kommen Neustadt. Bremer, Garbe und Winter gehöhrten auch der Arbeitsgruppe an, die bisher die Belange des Jugendtreffpunkts vertrat. Zu dem Arbeitsgremium gehöhrten außerdem Sanja Deschl, Stefan Englerth, Florian Gunschmann, Rita Hallmann, Nicole Kornpropst, Matthias Reimer, Metin Sen. In der Arbeitsgruppe waren sowohl JUSOS wie JU vertreten. Für den Verein wird noch ein Name gesucht, Vorschläge nehmen die Mitglieder des Leitungskreises entgegen. Die Sechs arbeiten gleichberechtigt, über eine Aufgabenverteilung soll demnächst befunden werden.

Rita Hallmann stellte in der Versammlung den Plan für den Jugendtreffpunkt vor. Wie berichtet, soll der Treffpunkt in Räumen der früheren Feuerwache an der Herrnstraße eingerichtet werden. Für den Umbau stehen heuer 50 000 Mark zur Verfügung, für nächstes Jahr sind von der Stadt weitere 50 000 in Aussicht gestellt. Anton Stadler zufolge muß noch geklärt werden, welche Arbeiten von Firmen und welche vom Bauhof erledigt werden. Das städtische Bauamt wird die Pläne fertigen; die Jugendlichen werden aber auch selbst nach Kräften mit anpacken, heißt es seit den ersten Zusammenkünften. Anton Stadler hofft, daß im Jugendtreffpunkt "noch heuer" etwas los ist, daß man mit den 50 000 Mark soweit kommt, daß zumindest ein teilweiser Betrieb möglich ist.

Foto: Pirthauer Text: MZ