Inhaltverzeichnis der Schülerzeitung
Wanderung zur Villa Rustica und zur Keltenschanze
Um 8.40Uhr wanderte die Klasse 6a von der Hauptschule Bad Abbach los, um die Villa und die Keltenschanze zu besichtigen. Sie kamen am neuen Rathaus vorbei und überquerten ein paar Malpaarmal die Straße, nach der Tankstelle gelangten sie auf einen Feldweg. Sie konnten nicht weit sehen, weil es so neblig war.
Das neue Einkaufszentrum war nur schemenhaft zu erkennen. Die Schüler wanderten einen vom Regen aufgeweichten, matschigen Weg entlang und kamen an Teichen vorbei. Er kam ihnen endlos vor. Sie dachten schon, er endet niemals. Eine halbe Stunde lang schleppten sie sich mit schweren Füßen auf dem schlammigen Feldweg dahin. Endlich sahen sie ein Schild und bald darauf die Ruinen der "Villa Rustica", des römischen Bauernhofs. Alle versammelten sich und hörten Herrn Vocht aufmerksam zu, der etwas über das Leben der Römer, ihre Bauweise und das Badehaus erzählte, dessen Ruinen wir besichtigten.
Nach ca.20 Minuten ging es wieder weiter. Tanja die, die Klasse jetzt führte, kannte sich gut in diesem Gebiet aus. Sie führte uns zu einigen keltischen Hügelgräbern. Hier wurden lange vor den Römern keltischen Fürsten beerdigt. Man legte ihnen Wagen, Pferden, Waffen, Rüstungen und Haushaltsgegenständen ins Grab, damit sie im Jenseits keine Not leiden mussten. Romina meinte: "Es ist interessant und macht Spaß, aber der weite Weg macht müde! "Melanie fügte hinzu: "Bis jetzt war es schön!"
Nach einer 15 minütigen Brotzeit- Pause ging es wieder weiter. Bastian suchte verzweifelt nach essbaren Pilzen, aber die Suche war vergebens! Endlich langten sie an der Keltenschanze an. Zuerst machten sie einen Rundgang. In der Mitte der Schanze erklärte ihnen Herr Vocht, wie die Kelten hier ihren Göttern geopfert haben. In ein tiefes Loch wurde Fleisch von Opfertieren für den Erdgott hinabgelassen. Der Wall war früher noch höher als heute. Plötzlich war ein eisiger Wind aufgekommen und pfiff ihnen um die Ohren. Ina meinte: "Es ist sehr kalt." Auf dem Weg nach Peising und zurück zur Schule, beeilten sich alle, damit ihnen warm wurde.