Spaziergänger trauten ihren Augen kaum, als sie im
Rhein-Main-Donau-Kanal die Leiche eines Hundes sahen. Wie sich herausstellte,
war es eine ein- bis eineinhalb Jahre alte Jagdhündin. Ihr war ein
Strick um den Hals gebunden worden, an dem ein Stein befestigt war. Zusammen
mit diesem hatte der Tiermörder die wehrlose junge Hündin in
den Kanal geworfen und sie ertränkt. Sie hatte bestimmt einen schrecklichen
Todeskampf zu bestehen, ehe sie der Tod erlöste.
Die Feuerwehr barg den Kadaver. Man darf davon ausgehen
, daß der Hund noch am Leben war , als er ins Wasser geworfen wurde
.
Ähnliches lässt sich von der Dalmatinerschwemme
nach dem Film "100 Dalmatiner" berichten. Viele Kinobesucher legten sich
damals in der ersten Begeisterung einen Dalmatiner zu, ohne an die Folgen
zu denken. Erst später merkten sie, dass sie für das Tier zu
wenig Zeit, Platz und Geduld hatten und entledigten sich der Hunde. Noch
nie hat es so viele verlassenen Tiere in Tierheimen, so viele ausgesetzte
oder gar getötete Hunde gegeben wie ein Jahr nach dem Film.
Bevor man sich ein Tier anschafft, muss man erst überlegen,
ob man es auch artgerecht halten kann! Wenn man Tiere liebt, muss man auch
Verantwortung für es übernehmen.
| Mein Hund
(Steffi Zettl 5c)
Name: Sam Rasse: Mischling zwischen Dackel, Rehpinscher und golden Redriver Größe: 40 cm Farbe: Hellbraun |
|