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Mittelbayerische Zeitung, Di., 11. März 2008:
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Kreis liebäugelt mit KlimazielENERGIEEINSPARUNG Umweltausschuss blickt über die Landkreisgrenze hinausVON GABI HUEBER-LUTZ, MZKELHEIM. Die Kosten für Energie steigen laufend, Rohstoffe werden knapp und die drohende Klimakatastrophe ist in aller Munde. Vor diesem Hintergrund informierte sich der Umweltausschuss des Kreistages gestern bei seiner Sitzung über das Thema Energiewende und Klimaschutz im Landkreis Fürstenfeldbruck und zog eine Bilanz der bisherigen eigenen Bemühungen.
Bei Sanierungen müsse die Kommune Vorbildfunktion übernehmen, „auch wenn’s teuer oder schwierig ist.“ Baindl sprach sich auch für Fotovoltaikanlagen auf Freiflächen aus. Die Erzeugung von Strom auf freier Fläche stelle viel Energie zur Verfügung. Wichtig sei es bei diesem Thema, die Bürger frühzeitig einzubinden. Franz Nadler von der Koordinationsstelle Agenda 21 führte aus, dass der Landkreis Kelheim keine festen Leitbilder entwickelt habe, zum Beispiel, was die zeitliche Umsetzung betrifft. Vieles sei aber schon zuwege gebracht worden oder am Laufen (siehe nebenstehenden Artikel). Klaus Amann von der ARGE Regionalentwicklung sprach den neu einzustellenden Regionalmanager an. 80 Prozent seiner Tätigkeit erstrecke sich auf Klima relevante Themen. Stellvertretender Landrat Dr. Gerhard Merkl, der die Sitzung leitete, regte an, nach den erhaltenen Informationen die Anträge zunächst an die Fraktionen zur Beratung zu verweisen. Die ÖDP hatte fest definierte Klimaschutzziele für den Landkreis gefordert und eine Festlegung, bis wann die Liegenschaften des Landkreises auf eine Versorgung mit regenerativen Energien umgestellt werden sollen. Richard Zieglmeier hatte mit seinem Antrag eine Übertragung der Vorgehensweise im Landkreis Fürstenfeldbruck auf den Landkreis Kelheim im Auge. |