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Mittelbayerische Zeitung, Do., 6. März 2008:
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Die Stadtfarben Rot-Grün für die Stellvertreter-Posten?PLANSPIELE Christiane Lettow-Berger soll 3. Bürgermeisterin in Kelheim werden / SPD erhebt Anwartschaft auf Vize-AmtVON MARTIN RUTRECHT, MZKELHEIM. Die Frage nach dem 1. Bürgermeister der Stadt Kelheim hat der Wähler beantwortet: Fritz Mathes (FW) übt weitere sechs Jahre dieses Amt aus. Wer aber wird 2., wer 3. Bürgermeister? Das bisherige Stellvertreter-Gespann aus dem CSU-Lager (Raimund Fries und Rosa Harrieder) wird es nach dem Ausscheiden Harrieders nicht mehr geben. Wer folgt?
Die SPD, stimmenstärkste Fraktion im Stadtrat, erhebt Anwartschaft auf das Amt des 2. Bürgermeisters. „Nach dem Wahlausgang erscheint das nicht abwegig. Wir haben den legitimen Anspruch“, so Fraktionssprecher Walter Siller zur MZ. Man werde intern über Namen reden und dann auf andere Gruppierungen zugehen. „Von der Logik her ist Franz Peter Sichler unsere Nummer eins. Er war Bürgermeister-Kandidat und führte auch die SPD-Liste an.“ (Sichler weilte gestern auf einer Tagung und war nicht erreichbar.) Klare Vorstellungen hat Bündnis 90/Die Grünen. „Nennen wir es einen Wunsch“, präzisiert Stadtrat Franz Aunkofer. Ihm würde Listenführerin Christiane Lettow-Berger als 3. Bürgermeisterin für Kelheim vorschweben. „Sie hat vom Wähler ein, ausgezeichnetes Votum bekommen.“ Einen SPD-Anwärter sieht Aunkofer im Vize-Amt. Er habe schon mit einem Sozialdemokraten über die rot-grüne
Die FDP schickt sich an, den SPD-Aspiranten zu unterstützen. „Herr Sichler hat das verdient“, sagte Neu-Stadtrat Reinhard Listl. Von einem 3. Bürgermeister (bzw. einer 3. Bürgermeisterin) halten die Liberalen grundsätzlich wenig: „Zum Wichtigmachen ist das ganz ordentlich; der Sache bringt’s aber nichts“, so Listl. Die FDP ist für die Abschaffung des Postens, den aber andere — etwa die Sozialdemokraten — erhalten wollen. zur Übersicht |
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