Nachhaltigkeit, das heißt für Grünen-Kreisrätin Christiane Lettow-Berger in erster Linie: Klimaschutz. Die Partei fordert einen Grundsatzbeschluss des Kreistags, wonach der Landkreis in einem bestimmten Zeitraum energie-und strom-autark wird: durch Einsparungen bzw. efflzienteren Einsatz und durch emeuerbare Energien, womit man vor Ort auch Wertschöpfung erzielen könne. Dieses Ziel zu erreichen, soll aus Grünen-Sicht Hauptaufgabe des künftigen Regionalmanagers werden.
Zukunftsfähig werde der Kreis durch Investition in seine Schulen, so Lettow-Berger, aber auch mit frühkindlicher Förderung. Folglich begrüßt die Partei den Ausbau von Kindertagesstätten. Schul-Investitionen, das seien derzeit eben Gebäude-Sanierungen. Neben den schon beschlossenen Vorhaben soll nach dem Willen der Grünen auch die Förderschule Thaldorf „so schnell wie möglich“ auf die Agenda, weil das Kultusministerium mit Sicherheit nichts Grundlegendes an dieser Schulart verändern werde: „Bedauerlich, aber das ist so“.
Die aufsuchende Jugendsozialarbeit will Lettow-Berger allerdings organisatorisch wie finanziell den Gemeinden überlassen; der Kreis solle allenfalls mit-konzipieren und koordinieren.
Die Vielfalt im Kreis soll aus Grünen-Sicht mit dem Integrieren, dem Einbinden einhergehen: seien es die Frauen (in politische Entscheidungen), Behinderte (in ein barrierefreies touristisches Angebot) oder Migranten (in einen zu schaffenden Integrationsbeirat). (hu)
è Angepeilte Mandate: Fünf — also Fraktionsstärke. Ansonsten tendieren die Grünen wieder zur Ausschussgemeinschaft mit der ÖDP.
è Frauenanteil auf der Liste: 28 von 60