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Richard Zieglmeier
Stadtrat
Die Fa. Braunmühl will 168 Parkplätze mit 4.000 m² im geschützten Salingbachtal (überregional bedeutend wegen der Flußmuschel) erstellen.
Vor ca. zehn Jahren wurde der gültige Flächennutzungsplan für Abensberg durch die Fachstellen für Naturschutz und Wasserwirtschaft genehmigt und vom Stadtrat beschlossen.
Unter Planungsziele ist folgendes angeführt: "Keinesfallls darf eine weitere Ausdehnung ins Salingbachtal erfolgen.", da sonst Überschwemmungsgebiete und geschützte Landschaft betroffen sind. Die Wichtigkeit dieser Gebiete müsste uns allen eigentlich durch den drohenden Klimawandel auch für Bayern und die letzten Hochwässer an der Abens klar geworden sein.
Doch immer noch funktionieren die alten Drohkulissen der Wirtschaft gegenüber den Behörden und der Politik mit Arbeitsplatzverlust bzw. Wegzug, die gerne übernommen werden. So hänge laut Bgm. Brandl im Bauausschuss von den 168 Parkplätzen die Existenz des Einkaufszentrums ab.
Soweit ich persönlich die Parksituation als Kunde überblicke, ist an wenigen Tagen im Jahr das EKZ zugeparkt. Im Normalfall findet man im südlichen Bereich immer leere
Parkplätze. Außerdem appeliere ich an den Investor Herrn Braunmühl sich auf mögliche Alternativen zu besinnen:
- Statt in die Fläche mit einem Parkdeck in die Höhe gehen (síehe EDEKA)
- Im Osten Richtung B 16 an die bestehende Parkfläche durch Ackerflächenkauf anschließen.
Weiterhin wende ich mich mit meinen Appell "des Überdenkens" an Landrat Faltermeier (die Entscheidungen der unteren Naturschutzbehörde und der Wasserrechtsbehörde zu prüfen) und an meine Stadtratskollegen, da dieses Vorhaben in der nächsten Sitzung am Dienstag, 29. Januar, auf der Tagesordnung steht.
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