Diese Seite wurde zum letzten Mal am  12. 6.   2004  aktualisiert

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I. Fonds-News vom  12. 6. 2004

II. Dachfonds

III. Fonds- Mix Vorschläge der Dr. Müller & Co GmbH

IV. Die schlimmsten Fehler bei Fondsanlagen                

V. Tipp für Leute, die ihre Altersvorsorge rechtzeitig selber in die Hand nehmen möchten – Millionär mit 200.- DM monatlich?

VI.         Für Sie gelesen:

 

1.      „Steuer-Optimierer“ werden gerne abkassiert

 

2.      WiSO CD: „Wie funktionieren Fonds?“

3.   In der Novemberausgabe von FINANZtest wurden geschlossene Immobilienfonds kritisch untersucht

4.      Das Oktobermagazin FINANZtest nimmt die Lebensversicherer unter die Lupe

 

Übersicht für Freitag, den 12. Juni 2004:


Berenb.-Sel.-Invest-Uni. Mai-Bericht
Berenberg Bank

Das Management des Berenberg-Select Invest-Universal-Fonds (ISIN DE0009848416/ WKN 984841) wählt aus mittlerweile über 7.000 in Deutschland zugelassenen Investmentfonds weltweit die vielversprechendsten ihrer Anlagekategorie aus, so die Fondsexperten der Berenberg Bank.
Als vorrangiges Kriterium gelte die langfristige Wertentwicklung des jeweiligen Fonds in einer vergleichbaren Gruppe von Sondervermögen. Den Anlageschwerpunkt sollten die im MSCI-World-Preisindex enthaltenen Aktienmärkte bilden. Vorgesehen sei, zusätzlich bis zu max. 25% des Fondsvermögens in neue Fonds- und Themenkomplexe zu investieren. Je nach Marktlage könne das Fondsvermögen auch in Renten- und Geldmarktfonds angelegt werden.
Umgekehrte Vorzeichen im Vergleich zum April hätten die Marktentwicklung an den internationalen Aktienbörsen gekennzeichnet. Im Mai seien diesmal die europäischen Börsen auf der Verliererseite gewesen und hätten knapp 2% nachgegeben, während der amerikanische S&P 500-Index mehr als 1% habe zulegen können. Per Saldo hätten sich positive und negative Nachrichten die Waage gehalten. So sei für das erste Quartal des Jahres ein über den Erwartungen liegendes Wachstum der US-Wirtschaft vermeldet worden, und auch weitere positive Unternehmensergebnisse hätten den Markt gestützt.
Demgegenüber sei das US-Verbrauchervertrauen im Mai weniger stark als erwartet gestiegen. Der hohe Ölpreis und die damit verbundenen gestiegenen Benzinpreise sowie die Gefahr, dass die Weltkonjunktur leiden könnte, hätten die Verbraucher belastet. Zu Turbulenzen sei es erneut in Russland gekommen, wo der RTX-Index unter hoher Volatilität um rund 9% nachgegeben habe. Die insbesondere von der Yukos Oil-Affäre ausgelösten Kursverluste sehe man jedoch mittlerweile als gute Einstiegsgelegenheit, so dass man zum Monatsende eine erste kleinere Position in einem russischen Aktienfonds erworben habe.


DAX wichtige Marke überwunden
Berenberg Bank

In der durch Feiertagshandel geprägten Börsenwoche gelang es dem DAX erneut, die psychologisch wichtige Marke von 4.000 Indexpunkten zu überwinden, berichten die Analysten der Berenberg Bank.
Allerdings seien die Umsätze an den Aktienmärkten feiertagsbedingt dünn ausgefallen, so dass aus dem Kursanstieg noch kein Rückschluss auf die weitere Tendenz am deutschen Aktienmarkt getätigt werden könne. Kräftig seien die Bewegungen an den Devisenmärkten ausgefallen. Insbesondere das erneute Erstarken des US-Dollar gegenüber dem Euro sei augenfällig. Auslöser für diese Bewegung seien vor allem Äußerungen des Präsidenten der Fed von St. Louis gewesen.
Er habe darauf hingewiesen, dass die US-Notenbank die Zinssätze schneller als bislang erwartet anheben könnte, falls sich die Inflation beschleunige. Die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinsanhebung durch die Fed um 50 Basispunkte Ende des Monats habe sich hierdurch weiter erhöht und Dollarkäufe ausgelöst. Nach Erachten der Analysten sollte dies jedoch weitgehend in den Devisenkursen verarbeitet sein, so dass das Potenzial für eine weitere Aufwertung des Dollar begrenzt erscheine.


Dynamic Select Fonds im Vordergrund
Berenberg Bank

Das Management des Berenberg Fund-of-Funds Dynamic Select Fonds (ISIN LU0113148729/ WKN 939214) wählt aus mittlerweile über 7.000 in Deutschland zugelassenen Investmentfonds weltweit die Vielversprechendsten ihrer Anlagekategorie aus, berichten die Experten der Berenberg Bank.
Als vorrangiges Kriterium gelte die langfristige Wertentwicklung des jeweiligen Fonds in einer vergleichbaren Gruppe von Sondervermögen. Um auf besonders dynamische Anlageideen flexibel reagieren zu können, könne für bis zu 50% des Fondsvermögens von diesem Auswahlverfahren abgewichen werden. Ferner werde ein aktives Management angestrebt, um die typischen Übertreibungsphasen in diesen Märkten zu nutzen. Der Schwerpunkt liege in der Aktienfondsanlage.
Umgekehrte Vorzeichen im Vergleich zum April hätten die Marktentwicklung an den internationalen Aktienbörsen gekennzeichnet. Im Mai seien diesmal die europäischen Börsen auf der Verliererseite gewesen und hätten knapp 2% nachgegeben, während der amerikanische S&P 500-Index mehr als 1% habe zulegen können. Per Saldo hätten sich positive und negative Nachrichten die Waage gehalten. So sei für das erste Quartal des Jahres ein über den Erwartungen liegendes Wachstum der US-Wirtschaft vermeldet worden, und auch weitere positive Unternehmensergebnisse hätten den Markt gestützt.
Demgegenüber sei das US-Verbrauchervertrauen im Mai weniger stark als erwartet gestiegen. Der hohe Ölpreis und die damit verbundenen gestiegenen Benzinpreise sowie die Gefahr, dass die Weltkonjunktur leiden könnte, hätten die Verbraucher belastet. Zu Turbulenzen sei es erneut in Russland gekommen, wo der RTX-Index unter hoher Volatilität um rund 9% nachgegeben habe. Die insbesondere von der Yukos Oil-Affäre ausgelösten Kursverluste sehe man jedoch mittlerweile als gute Einstiegsgelegenheit, so dass man zum Monatsende eine erste kleinere Position in einem russischen Aktienfonds erworben habe. Auch in Indien sehe man nach dem Wahlausgang und den darauf erfolgten Kursverlusten günstige Einstiegsmöglichkeiten.


Euroland Hoffnung auf US-Impulse
BW Bank

Das Wirtschaftswachstum in Euroland hat ab Mitte 2000 sukzessive nachgelassen und scheint nicht mehr richtig steigen zu wollen, berichten die Analysten der BW Bank.
Die sich erholende US-Konjunktur sollte etwas verzögert zu einer positiven Wirtschaftsentwicklung in Euroland beitragen. Die jüngste Entwicklung des Frühindikators lasse auch auf eine Überwindung der Schwächephase in den kommenden Quartalen hoffen.
Die Zahl der Erwerbstätigen habe bis 2000 kontinuierlich abgenommen und sei dann leicht gestiegen. Vor allem die Industrie habe ihre Beschäftigungssituation verbessert. Die Arbeitslosenquote in der Gesamtwirtschaft habe im März bei 9,0% gelegen. Der Trend zu mehr Beschäftigung könnte wieder aufgenommen werden. Die Erholung habe sich auf der Lohnkostenseite ohne große Spannungen vollzogen.
Die industrielle Produktion in der Eurozone sollte ihr Wachstumstief hinter sich gebracht haben. Weitgehend hätten sich die Hoffnungen auf eine feste US-Konjunktur gestützt. Angesichts des festen Euro gegenüber US-Dollar und Yen sei vorerst jedoch nicht mit zu großen Impulsen aus den USA zu rechnen. Schwächer als das Produktionswachstum erwarten lasse, sei die Kapazitätsauslastung gefallen.
Die Auftragseingänge hätten zuletzt eine freundliche Tendenz ausgewiesen. Mit den weltwirtschaftlichen Aussichten habe sich auch die Stimmung der Industrie zur Wirtschaftslage in Euroland spürbar verbessert. Nur bei einer verbesserten Stimmung und einer Stabilisierung der Auftragseingänge könne im Verlauf dieses Jahres ein Klima mit höherer Investitionsbereitschaft entstehen.
Das Verbrauchervertrauen sei zuletzt wieder zurückgegangen. Der Trend des letzten Jahres lasse in den kommenden Quartalen jedoch einen leicht positiv wachsenden privaten Konsum erwarten. Die noch schwächliche Konjunktur und ungünstige Arbeitsmarktentwicklung würden den Spielraum für Steuerkürzungen gering halten und hätten bei den Privathaushalten die Bereitschaft für höhere Ausgaben verringert.
Die aufgrund verbesserter Konjunkturaussichten steigenden Energiepreise und ein kürzerfristig nachgebender Euro könnten die Preissteigerungsraten in Euroland in den kommenden Monaten weiter steigen lassen. Die Verbraucherpreise seien gegenüber dem Vorjahresmonat im April um 2,0% gestiegen. Auch die Produzentenpreise würden spürbar anziehen.
Aufgrund der konjunkturellen Risiken und dem festeren Euro seien die Referenzzinsen in Euroland bisher auf 2,0% gesenkt worden. Da der Konjunkturaufschwung in den USA nur verzögert und abgeschwächt Euroland erreichen sollte, erwarten die Analysten der BW Bank längere Zeit keine Leitzinsveränderung.
Auf lange Sicht hätten die Länder der Eurozone keine Finanzierungsschieflage in Form eines chronisch defizitären Leistungsbilanzdefizits. Die ausgeprägt schwache Tendenz des Euro zum US-Dollar seit Ende 1998 habe 2001 ihr Ende gefunden. Dem sehr hohen Bedarf an ausländischem Kapital für die US-Defizite stünden in Euroland jedoch strukturelle Schwächen gegenüber.
Die Renditedifferenzen zu den USA bei den langlaufenden Anleihen und beim 3-Monatsgeld seien in den letzten beiden Monaten per Saldo zurückgegangen. Zu Japan hätten sich die Spreads vor allem am langen Ende in dieser Zeit ausgeweitet.
Der zunehmenden Hoffnung auf positive Impulse von der angesprungenen US-Konjunktur stünden unbereinigte Strukturprobleme sowohl in den USA als auch in Euroland gegenüber. Angesichts des erwarteten Konjunkturaufschwungs und der Rohstoffpreisentwicklung seien Deflationssorgen aus der Diskussion. Längerfristig habe sich das Inflationspotenzial aufgrund des lockeren geldpolitischen Kurses der EZB natürlich stark erhöht. Die EZB dürfte die Leitzinsen längere Zeit nicht verändern. In den kommenden Wochen dürften sich die Renditen auf dem aktuellen Niveau behaupten.





FG&W F. - Global Oppor2nities Profil
IPConcept Fund Management

Ziel der Anlagepolitik des FG&W Fund - Global Oppor2nities (ISIN LU0143329109/ WKN 541436) ist es, unter Berücksichtigung des Anlagerisikos einen möglichst hohen und langfristigen Kapitalzuwachs für den Anteilsinhaber zu erzielen, berichten die Experten von IPConcept Fund Management.
Dies solle durch die Kombination von 2 Ansätzen erreicht werden: zum einen durch eine Investition in aussichtsreiche Einzelwerte und zum anderen durch die Partizipation in aktuellen und interessanten Anlagetrends, bezogen auf Anlagestile, Regionen, Branchen oder Themen. Zu diesem Zweck werde das Vermögen des Fonds weltweit in Aktien angelegt. Zur schnellen und kostengünstigen Änderungen der Aktienquote würden derivate Instrumente aktiv eingesetzt.
Angesichts der Turbulenzen an den Ölmärkten und der Kursrückgänge in Asien seien die Aktienmärkte wieder unter Druck geraten, ohne allerdings die letzten Tiefstände zu unterschreiten. Letzteres sei positiv zu werten. Bei einer erwarteten Entspannung an der Ölfront sollten die Märkte innerhalb der Trading-Range wieder nach oben drehen. Die Konjunktur- und Gewinnaussichten seien weiterhin intakt. Auch eine Zinserhöhung durch die amerikanische Notenbank bereits im Juni dürfte die Märkte nicht mehr negativ überraschen. Dennoch werde es vorläufig für die Märkte schwer bleiben, über die letzten Topstände hinaus auszubrechen. Es bleibe bei den volatilen Kursbewegungen an den Börsen.

M.M.Warburg-Globalbond im Fokus
M.M.Warburg LuxInvest

Der M.M.Warburg-Globalbond-Fonds (ISIN LU0046912969/ WKN 971191) investiert in festverzinsliche Wertpapiere, die auf Währungen der OECD-Staaten oder auf Euro lauten, so die Experten von M.M.Warburg-LuxInvest.
Anlageziel sei, durch die internationale Auswahl der Anlagewerte die Renditechancen zu erhöhen. Gleichzeitig solle das Anlagerisiko durch eine breite Streuung gemindert und Renditevorteile internationaler Anleihen unter professionellem Management der Währungsrisiken genutzt werden.
Angesichts guter US-Konjunkturdaten und eines fortgesetzten Anstiegs des Rohölpreises hätten im Mai 2004 die Renditen von Staatsanleihen an den wichtigen internationalen Rentenmärkten überwiegend angezogen. In den USA hätten 10jährige T-Notes zeitweilig über 4,8% rentiert (110 Basispunkte mehr als im März 2004), bevor auf dem erhöhten Niveau Anleihekäufe sich die Marktverzinsung wieder leicht abgesenkt habe.
Auch in Europa seien per Saldo die Marktrenditen geklettert. Die Verzinsung der zehnjährigen Bundesanleihe habe per Ultimo Mai einen Stand von 4,32% oder 15 Basispunkte mehr gegenüber April 2004 erreicht. Nach den Kursverlusten der Vormonate habe der Euro im Mai etwas im Kurs zulegen können. Um Kursrisiken aufgrund von weiteren Renditesteigerungen zu limitieren, sei in der Anlagepolitik die Fonds-Duration mit einem Wert von 5,2 untergewichtet worden. Bei den Währungsanlagen sei an den Dollaranlagen festgehalten worden.


Pfund Sterling wertet weiter auf
Berenberg Bank

Die Bank of England (BOE) hat am Donnerstag zum dritten Mal innerhalb des gegenwärtigen Zinserhöhungszyklusses den Refinanzierungssatz auf nunmehr 4,5% angehoben, berichten die Analysten der Berenberg Bank.
Dieser von etlichen Marktteilnehmern erwartete Schritt habe zu einer weiteren Aufwertung des Pfund Sterling gegenüber dem Euro geführt. Die britische Währung, die sich gegenüber der europäischen Einheitswährung seit rund einem Jahr in einem Aufwärtungstrend befinde, habe daraufhin den horizontalen Widerstandsbereich von GBP 0,6550 getestet. Sollte dieses Niveau nachhaltig unterschritten werden, sei eine weitere Aufwertung des britischen Pfunds wahrscheinlich. Diese Entwicklung könnte durch weitere Zinsanhebungen der BOE begünstigt werden.


US-Dollar mit Rückenwind
Bank Austria

Alan Greenspan wirft einen langen Schatten - inmitten der zwischenzeitlichen, relativen Ruhe an geopolitischer Front tragen die Märkte noch immer seiner Rede vom vergangenen Dienstag Rechnung, als er die Möglichkeit einer Verschärfung des FED-Straffungszyklus unter bestimmten Voraussetzungen nicht ausschloss, so die Analysten der Bank Austria.
Heute Früh habe sein Kollege William Poole von der St. Louis-FED ins gleiche Horn gestoßen und dem Dollar weiteren Zuspruch verschafft, nachdem dieser gestern Abend infolge gestiegener US-Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe (352.000/ Konsens: 335.000) kurzfristig unter Druck geraten sei.
Da heute in den USA alle Bundeseinrichtungen wegen der Trauerfeierlichkeiten für Ex-Präsident Reagan geschlossen seien und es mithin keine US-Datenveröffentlichungen gebe, würden die neuentfachten Wetten auf ein aggressiveres Vorgehen der FED den Dollar per se weiter unterstützen. In diesem Zusammenhang seien üppige Kursgewinne bei Euro/US-Dollar auch deshalb nicht zu erwarten, weil nächsten Dienstag die entscheidenden US-Verbraucherpreise anstünden und zuvor auch noch die US-Einzelhandelsumsätze klar aufwärts gerichtet sein dürften.

 

 

 

 III.  UNSERE VORSCHLÄGE FÜR SPAREINLAGEN UND EINMALEINLAGEN  NACH RISIKONEIGUNG:

 

 

  1. Vorsorge - Sparer
  2. Ziel - Sparer
  3. Überschuss - Sparer
  4. Pflegeleichtes Depot für Einmaleinlagen
  5. Antizyklisches Depot für Einmaleinlagen
  6. Momentum Depot für Einmaleinlagen

 

 

1. Vorsorge - Sparer der Dr. Müller & Co GmbH

 

 

Der Anleger spart für seine private Altersvorsorge oder für die Ausbildung von Kindern und zwar über einen Zeitraum von mindestens 15 Jahren. Im Abstand von zwei bis drei Jahren wird die Zusammensetzung des Depots überprüft. Die Alternative für Beträge wäre ein Fonds der global investiert z. B. Templeton, Pioneer, Metzler, ACM

u. a. 

 

 

 

Anlageschwerpunkt

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Fondsgesellschaft