|
Berenb.-Sel.-Invest-Uni.
Mai-Bericht
Berenberg Bank
Das Management des
Berenberg-Select Invest-Universal-Fonds (ISIN DE0009848416/ WKN 984841) wählt
aus mittlerweile über 7.000 in Deutschland zugelassenen Investmentfonds
weltweit die vielversprechendsten ihrer Anlagekategorie aus, so die
Fondsexperten der Berenberg Bank.
Als vorrangiges Kriterium gelte die langfristige Wertentwicklung des
jeweiligen Fonds in einer vergleichbaren Gruppe von Sondervermögen. Den
Anlageschwerpunkt sollten die im MSCI-World-Preisindex enthaltenen
Aktienmärkte bilden. Vorgesehen sei, zusätzlich bis zu max. 25% des
Fondsvermögens in neue Fonds- und Themenkomplexe zu investieren. Je nach
Marktlage könne das Fondsvermögen auch in Renten- und Geldmarktfonds angelegt
werden.
Umgekehrte Vorzeichen im Vergleich zum April hätten die Marktentwicklung an
den internationalen Aktienbörsen gekennzeichnet. Im Mai seien diesmal die
europäischen Börsen auf der Verliererseite gewesen und hätten knapp 2%
nachgegeben, während der amerikanische S&P 500-Index mehr als 1% habe
zulegen können. Per Saldo hätten sich positive und negative Nachrichten die
Waage gehalten. So sei für das erste Quartal des Jahres ein über den
Erwartungen liegendes Wachstum der US-Wirtschaft vermeldet worden, und auch
weitere positive Unternehmensergebnisse hätten den Markt gestützt.
Demgegenüber sei das US-Verbrauchervertrauen im Mai weniger stark als
erwartet gestiegen. Der hohe Ölpreis und die damit verbundenen gestiegenen
Benzinpreise sowie die Gefahr, dass die Weltkonjunktur leiden könnte, hätten
die Verbraucher belastet. Zu Turbulenzen sei es erneut in Russland gekommen,
wo der RTX-Index unter hoher Volatilität um rund 9% nachgegeben habe. Die
insbesondere von der Yukos Oil-Affäre ausgelösten Kursverluste sehe man
jedoch mittlerweile als gute Einstiegsgelegenheit, so dass man zum Monatsende
eine erste kleinere Position in einem russischen Aktienfonds erworben habe.
DAX wichtige Marke
überwunden
Berenberg Bank
In der durch
Feiertagshandel geprägten Börsenwoche gelang es dem DAX erneut, die
psychologisch wichtige Marke von 4.000 Indexpunkten zu überwinden, berichten
die Analysten der Berenberg Bank.
Allerdings seien die Umsätze an den Aktienmärkten feiertagsbedingt dünn
ausgefallen, so dass aus dem Kursanstieg noch kein Rückschluss auf die
weitere Tendenz am deutschen Aktienmarkt getätigt werden könne. Kräftig seien
die Bewegungen an den Devisenmärkten ausgefallen. Insbesondere das erneute
Erstarken des US-Dollar gegenüber dem Euro sei augenfällig. Auslöser für
diese Bewegung seien vor allem Äußerungen des Präsidenten der Fed von St.
Louis gewesen.
Er habe darauf hingewiesen, dass die US-Notenbank die Zinssätze schneller als
bislang erwartet anheben könnte, falls sich die Inflation beschleunige. Die
Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinsanhebung durch die Fed um 50 Basispunkte
Ende des Monats habe sich hierdurch weiter erhöht und Dollarkäufe ausgelöst.
Nach Erachten der Analysten sollte dies jedoch weitgehend in den
Devisenkursen verarbeitet sein, so dass das Potenzial für eine weitere
Aufwertung des Dollar begrenzt erscheine.
Dynamic Select Fonds im Vordergrund
Berenberg Bank
Das Management des
Berenberg Fund-of-Funds Dynamic Select Fonds (ISIN LU0113148729/ WKN 939214)
wählt aus mittlerweile über 7.000 in Deutschland zugelassenen Investmentfonds
weltweit die Vielversprechendsten ihrer Anlagekategorie aus, berichten die
Experten der Berenberg Bank.
Als vorrangiges Kriterium gelte die langfristige Wertentwicklung des
jeweiligen Fonds in einer vergleichbaren Gruppe von Sondervermögen. Um auf
besonders dynamische Anlageideen flexibel reagieren zu können, könne für bis
zu 50% des Fondsvermögens von diesem Auswahlverfahren abgewichen werden.
Ferner werde ein aktives Management angestrebt, um die typischen
Übertreibungsphasen in diesen Märkten zu nutzen. Der Schwerpunkt liege in der
Aktienfondsanlage.
Umgekehrte Vorzeichen im Vergleich zum April hätten die Marktentwicklung an
den internationalen Aktienbörsen gekennzeichnet. Im Mai seien diesmal die
europäischen Börsen auf der Verliererseite gewesen und hätten knapp 2%
nachgegeben, während der amerikanische S&P 500-Index mehr als 1% habe
zulegen können. Per Saldo hätten sich positive und negative Nachrichten die
Waage gehalten. So sei für das erste Quartal des Jahres ein über den
Erwartungen liegendes Wachstum der US-Wirtschaft vermeldet worden, und auch
weitere positive Unternehmensergebnisse hätten den Markt gestützt.
Demgegenüber sei das US-Verbrauchervertrauen im Mai weniger stark als
erwartet gestiegen. Der hohe Ölpreis und die damit verbundenen gestiegenen
Benzinpreise sowie die Gefahr, dass die Weltkonjunktur leiden könnte, hätten
die Verbraucher belastet. Zu Turbulenzen sei es erneut in Russland gekommen,
wo der RTX-Index unter hoher Volatilität um rund 9% nachgegeben habe. Die
insbesondere von der Yukos Oil-Affäre ausgelösten Kursverluste sehe man
jedoch mittlerweile als gute Einstiegsgelegenheit, so dass man zum Monatsende
eine erste kleinere Position in einem russischen Aktienfonds erworben habe.
Auch in Indien sehe man nach dem Wahlausgang und den darauf erfolgten
Kursverlusten günstige Einstiegsmöglichkeiten.
Euroland Hoffnung auf
US-Impulse
BW Bank
Das Wirtschaftswachstum
in Euroland hat ab Mitte 2000 sukzessive nachgelassen und scheint nicht mehr
richtig steigen zu wollen, berichten die Analysten der BW Bank.
Die sich erholende US-Konjunktur sollte etwas verzögert zu einer positiven
Wirtschaftsentwicklung in Euroland beitragen. Die jüngste Entwicklung des
Frühindikators lasse auch auf eine Überwindung der Schwächephase in den
kommenden Quartalen hoffen.
Die Zahl der Erwerbstätigen habe bis 2000 kontinuierlich abgenommen und sei
dann leicht gestiegen. Vor allem die Industrie habe ihre
Beschäftigungssituation verbessert. Die Arbeitslosenquote in der
Gesamtwirtschaft habe im März bei 9,0% gelegen. Der Trend zu mehr
Beschäftigung könnte wieder aufgenommen werden. Die Erholung habe sich auf
der Lohnkostenseite ohne große Spannungen vollzogen.
Die industrielle Produktion in der Eurozone sollte ihr Wachstumstief hinter
sich gebracht haben. Weitgehend hätten sich die Hoffnungen auf eine feste
US-Konjunktur gestützt. Angesichts des festen Euro gegenüber US-Dollar und
Yen sei vorerst jedoch nicht mit zu großen Impulsen aus den USA zu rechnen.
Schwächer als das Produktionswachstum erwarten lasse, sei die
Kapazitätsauslastung gefallen.
Die Auftragseingänge hätten zuletzt eine freundliche Tendenz ausgewiesen. Mit
den weltwirtschaftlichen Aussichten habe sich auch die Stimmung der Industrie
zur Wirtschaftslage in Euroland spürbar verbessert. Nur bei einer
verbesserten Stimmung und einer Stabilisierung der Auftragseingänge könne im
Verlauf dieses Jahres ein Klima mit höherer Investitionsbereitschaft
entstehen.
Das Verbrauchervertrauen sei zuletzt wieder zurückgegangen. Der Trend des
letzten Jahres lasse in den kommenden Quartalen jedoch einen leicht positiv
wachsenden privaten Konsum erwarten. Die noch schwächliche Konjunktur und
ungünstige Arbeitsmarktentwicklung würden den Spielraum für Steuerkürzungen
gering halten und hätten bei den Privathaushalten die Bereitschaft für höhere
Ausgaben verringert.
Die aufgrund verbesserter Konjunkturaussichten steigenden Energiepreise und
ein kürzerfristig nachgebender Euro könnten die Preissteigerungsraten in
Euroland in den kommenden Monaten weiter steigen lassen. Die
Verbraucherpreise seien gegenüber dem Vorjahresmonat im April um 2,0%
gestiegen. Auch die Produzentenpreise würden spürbar anziehen.
Aufgrund der konjunkturellen Risiken und dem festeren Euro seien die
Referenzzinsen in Euroland bisher auf 2,0% gesenkt worden. Da der
Konjunkturaufschwung in den USA nur verzögert und abgeschwächt Euroland
erreichen sollte, erwarten die Analysten der BW Bank längere Zeit keine
Leitzinsveränderung.
Auf lange Sicht hätten die Länder der Eurozone keine Finanzierungsschieflage
in Form eines chronisch defizitären Leistungsbilanzdefizits. Die ausgeprägt
schwache Tendenz des Euro zum US-Dollar seit Ende 1998 habe 2001 ihr Ende
gefunden. Dem sehr hohen Bedarf an ausländischem Kapital für die US-Defizite
stünden in Euroland jedoch strukturelle Schwächen gegenüber.
Die Renditedifferenzen zu den USA bei den langlaufenden Anleihen und beim
3-Monatsgeld seien in den letzten beiden Monaten per Saldo zurückgegangen. Zu
Japan hätten sich die Spreads vor allem am langen Ende in dieser Zeit
ausgeweitet.
Der zunehmenden Hoffnung auf positive Impulse von der angesprungenen
US-Konjunktur stünden unbereinigte Strukturprobleme sowohl in den USA als
auch in Euroland gegenüber. Angesichts des erwarteten Konjunkturaufschwungs
und der Rohstoffpreisentwicklung seien Deflationssorgen aus der Diskussion.
Längerfristig habe sich das Inflationspotenzial aufgrund des lockeren
geldpolitischen Kurses der EZB natürlich stark erhöht. Die EZB dürfte die
Leitzinsen längere Zeit nicht verändern. In den kommenden Wochen dürften sich
die Renditen auf dem aktuellen Niveau behaupten.
FG&W F. - Global Oppor2nities Profil
IPConcept Fund Management
Ziel der Anlagepolitik
des FG&W Fund - Global Oppor2nities (ISIN LU0143329109/ WKN 541436) ist
es, unter Berücksichtigung des Anlagerisikos einen möglichst hohen und
langfristigen Kapitalzuwachs für den Anteilsinhaber zu erzielen, berichten
die Experten von IPConcept Fund Management.
Dies solle durch die Kombination von 2 Ansätzen erreicht werden: zum einen
durch eine Investition in aussichtsreiche Einzelwerte und zum anderen durch
die Partizipation in aktuellen und interessanten Anlagetrends, bezogen auf
Anlagestile, Regionen, Branchen oder Themen. Zu diesem Zweck werde das
Vermögen des Fonds weltweit in Aktien angelegt. Zur schnellen und
kostengünstigen Änderungen der Aktienquote würden derivate Instrumente aktiv
eingesetzt.
Angesichts der Turbulenzen an den Ölmärkten und der Kursrückgänge in Asien
seien die Aktienmärkte wieder unter Druck geraten, ohne allerdings die
letzten Tiefstände zu unterschreiten. Letzteres sei positiv zu werten. Bei
einer erwarteten Entspannung an der Ölfront sollten die Märkte innerhalb der
Trading-Range wieder nach oben drehen. Die Konjunktur- und Gewinnaussichten
seien weiterhin intakt. Auch eine Zinserhöhung durch die amerikanische
Notenbank bereits im Juni dürfte die Märkte nicht mehr negativ überraschen.
Dennoch werde es vorläufig für die Märkte schwer bleiben, über die letzten
Topstände hinaus auszubrechen. Es bleibe bei den volatilen Kursbewegungen an
den Börsen.
M.M.Warburg-Globalbond im Fokus
M.M.Warburg LuxInvest
Der
M.M.Warburg-Globalbond-Fonds (ISIN LU0046912969/ WKN 971191) investiert in
festverzinsliche Wertpapiere, die auf Währungen der OECD-Staaten oder auf
Euro lauten, so die Experten von M.M.Warburg-LuxInvest.
Anlageziel sei, durch die internationale Auswahl der Anlagewerte die
Renditechancen zu erhöhen. Gleichzeitig solle das Anlagerisiko durch eine
breite Streuung gemindert und Renditevorteile internationaler Anleihen unter
professionellem Management der Währungsrisiken genutzt werden.
Angesichts guter US-Konjunkturdaten und eines fortgesetzten Anstiegs des
Rohölpreises hätten im Mai 2004 die Renditen von Staatsanleihen an den
wichtigen internationalen Rentenmärkten überwiegend angezogen. In den USA
hätten 10jährige T-Notes zeitweilig über 4,8% rentiert (110 Basispunkte mehr
als im März 2004), bevor auf dem erhöhten Niveau Anleihekäufe sich die
Marktverzinsung wieder leicht abgesenkt habe.
Auch in Europa seien per Saldo die Marktrenditen geklettert. Die Verzinsung
der zehnjährigen Bundesanleihe habe per Ultimo Mai einen Stand von 4,32% oder
15 Basispunkte mehr gegenüber April 2004 erreicht. Nach den Kursverlusten der
Vormonate habe der Euro im Mai etwas im Kurs zulegen können. Um Kursrisiken
aufgrund von weiteren Renditesteigerungen zu limitieren, sei in der
Anlagepolitik die Fonds-Duration mit einem Wert von 5,2 untergewichtet
worden. Bei den Währungsanlagen sei an den Dollaranlagen festgehalten worden.
Pfund Sterling wertet weiter auf
Berenberg Bank
Die Bank of England (BOE)
hat am Donnerstag zum dritten Mal innerhalb des gegenwärtigen
Zinserhöhungszyklusses den Refinanzierungssatz auf nunmehr 4,5% angehoben,
berichten die Analysten der Berenberg Bank.
Dieser von etlichen Marktteilnehmern erwartete Schritt habe zu einer weiteren
Aufwertung des Pfund Sterling gegenüber dem Euro geführt. Die britische
Währung, die sich gegenüber der europäischen Einheitswährung seit rund einem
Jahr in einem Aufwärtungstrend befinde, habe daraufhin den horizontalen
Widerstandsbereich von GBP 0,6550 getestet. Sollte dieses Niveau nachhaltig
unterschritten werden, sei eine weitere Aufwertung des britischen Pfunds
wahrscheinlich. Diese Entwicklung könnte durch weitere Zinsanhebungen der BOE
begünstigt werden.
US-Dollar mit
Rückenwind
Bank Austria
Alan Greenspan wirft
einen langen Schatten - inmitten der zwischenzeitlichen, relativen Ruhe an
geopolitischer Front tragen die Märkte noch immer seiner Rede vom vergangenen
Dienstag Rechnung, als er die Möglichkeit einer Verschärfung des
FED-Straffungszyklus unter bestimmten Voraussetzungen nicht ausschloss, so
die Analysten der Bank Austria.
Heute Früh habe sein Kollege William Poole von der St. Louis-FED ins gleiche
Horn gestoßen und dem Dollar weiteren Zuspruch verschafft, nachdem dieser
gestern Abend infolge gestiegener US-Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe
(352.000/ Konsens: 335.000) kurzfristig unter Druck geraten sei.
Da heute in den USA alle Bundeseinrichtungen wegen der Trauerfeierlichkeiten
für Ex-Präsident Reagan geschlossen seien und es mithin keine
US-Datenveröffentlichungen gebe, würden die neuentfachten Wetten auf ein
aggressiveres Vorgehen der FED den Dollar per se weiter unterstützen. In
diesem Zusammenhang seien üppige Kursgewinne bei Euro/US-Dollar auch deshalb
nicht zu erwarten, weil nächsten Dienstag die entscheidenden
US-Verbraucherpreise anstünden und zuvor auch noch die
US-Einzelhandelsumsätze klar aufwärts gerichtet sein dürften.
|